Bitte um Mithilfe anlässlich 2. Fukushima-Jahrestag

Im März jährt sich die größte Katastrophe der Menschheit. Es war wieder eine Atomkatastrophe. In Japan sind 3 Reaktoren explodiert bei einer Kernschmelze, die noch heute große Probleme mit sich bringt.
In der Atomanlage in Fukushima gibt es 6 Reaktoren. Zudem lagern noch immer in Abklingbecken und in Lagern tausende Brennstäbe die ein noch viel größeres Risiko bedeuten. Die ganze Anlage wird notdürftig abgesichert, das Sperrgebiet wird vom verstaatlichten Konzern TEPCO überwacht. Lügen und Verharmlosung sind an der Tagesordnung – Verstrahlung und Leid ebenso.

Das Unglück in dem Hochtechnologieland Japan hat 2011 gezeigt, dass jeder Atomstaat mit dem Risiko einer Atomkatastrophe rechnen muss. In Deutschland, in Holland, in der Schweiz, in Frankreich, etc.

Für die Menschen in OWL ist das AKW Grohnde fast in Sichtkontakt. Eine radioaktive Wolke wäre in 3 bis 6 Stunden als Fallout in der Region und würde Land, Tiere, Natur und Menschen für eine lange Zeit verseuchen. Die Region würde zum Sperrgebiet!

Sperrgebiet Grohnde

Am 9. März werden die Bürger selbst eine Katastrophenschutzübung als Demonstration und zum Gedenken an das Unglück und die Opfer in Japan abhalten. An vielen Orten wird es Aktionen und Menschenketten geben.

Neben den Bürgern rufen wir auch die bei einer Katastrophe betroffenen Behörden auf, sich an dem Aktionstag zu beteiligen.

Folgend der Aufruf an die regionalen Feuerwehren:

Sehr geehrter Kreisbrandmeister,
sehr geehrte Freiwillige Feuerwehr,

aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages findet am 9. März 2013 in einem Abstand von ca. 40 Kilometern rund um das Atomkraftwerk Grohnde eine Aktions- und Menschenkette statt, die auch durch Ihren Landkreis führen soll.

Bei vergleichbaren Aktionen in den letzten Jahren haben sich mehrere tausend Menschen beteiligt.
Mit vielen Aktionen und Menschen soll gezeigt werden, welche Ausmaße eine Katastrophe wie in Fukushima in Deutschland haben könnte.

Um ein möglichst realistisches Bild der Möglichkeiten einer Dekontamination an einer angedachten Evakuierungsgrenze darzustellen, bitten wir um die Unterstützung der Feuerwehren des Landkreises.

Auch diese Aktions- und Menschenkette wird wieder durch viele Medienvertreter von Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen begleitet.
Hierdurch könnte u.a. auf die immer geringer werdende Feuerwehrtechnische Ausstattung von Bundesseite und die schleppende Beschaffung von CBRN Bundesausstattung und CBRN Bundesfahrzeuge, z.B. ABC-Erkundungskraftwagen (ABC-ErkKW) und Dekontaminationslastkraftwagen Personen (DekonP) bundesweit
hingewiesen werden.

Des weiteren ist es natürlich eine Möglichkeit Ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen.

Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, bitten wir um ein Gesprächstermin, um ein weiteres sinnvolles Vorgehen zu besprechen.

Allgemeine Informationen zu der Aktions- und Menschenkette finden Sie unter:
www.grohnde-kampagne.de

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