Meldepflichtiges Ereignis im AKW Grohnde

Die Betreiberin des AKW Grohnde (EON) hat über ein meldepflichtiges Ereignis informiert.
Im AKW wurde bei einer Prüfung des Verdampfers für Abwässer ein lokal begrenzter Abtrag der Behälterwand festgestellt.
Das Abwasserbehandlungssystem hat betriebliche Aufgaben.

Das Umweltministerium in Hannover hat zugesichert, dass das Vorkommnis auch im Hinblick auf das Prüfkonzept gründlich auswertet wird. Nach Vorlage der Untersuchungsergebnisse wird das Ministerium über die Zuziehung weiterer Sachverständiger entscheiden.

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31. Januar – Auf nach Lingen !

Demo am 31. Januar um 14 Uhr in Lingen

2011_Arbeiter_FukushimaDemo gegen die Brennelementefabrik in Lingen und gegen den Export von Brennelementen von Lingen nach Belgien und Frankreich sowie für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
Also auch der Brennelementefabrik sowie des AKW Lingen II (Emsland) und der Pannenreaktoren in Belgien und Frankreich. Inzwischen rufen fast 40 Initiativen zu der Demo auf.

Während die Bundesregierung jetzt die maroden belgischen Reaktoren kritisiert, lässt sie z. B. die Pannen-AKW Doel, Fessenheim und Cattenom weiter mit Brennelementen aus Lingen beliefern – das ist unverantwortlich! Atomausstieg heißt stilllegen und Exporte stoppen – und zwar komplett!

Demo-Auftakt ist um 14 Uhr am Bahnhof in Lingen.

Für die Anreise:

  • Aus Bonn fährt am Sonntag um 10 Uhr ein Aktions-Bus nach Lingen mit Stopp in Köln und Düsseldorf!
    Infos auf http://www.antiatombonn.de
  • In Münster treffen wir uns um 12.45 Uhr am Hauptbahnhof (DB-Reisezentrum) und fahren dann gemeinsam mit dem Regionalexpress.
  • Ausallen anderen Richtungen schaut nach passenden Zugverbindungen.

Kommt nach Lingen – Atomausstieg ist Handarbeit! Bitte bringt reichlich Transpis und Fahnen mit.

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Die Brennelemente-Steuer muss bleiben

anna_fragt_eonIn diesem Jahr muss die Bundesregierung über eine Verlängerung der Steuer auf atomare Brennelemente in Atomreaktoren entscheiden. CDU und CSU wollen die Erhebung dieser Steuer nicht verlängern und den Betreiberfirmen damit ein milliardenschweres Steuergeschenk machen.
Umweltschützer kritisieren diese Pläne scharf. Der Druck auf die Politik muss erhöht werden! Weiterlesen

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Gemeinsam Aufstehen gegen Atomkraft!

KEINE BRENNSTÄBE FÜR BELGISCHE und FRANZÖSISCHE AKW!

Brennelemente – Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen !

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im niedersächsischen Emsland. Für das 28 Jahre alte AKW Emsland ist die Abschaltung erst 2022 vorgesehen. Die benachbarte, altersschwache Brennelementefabrik der französischen Atomfirma Areva soll sogar unbefristet weiterlaufen. Dort wird der „Treibstoff“ für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt. So werden u.a. das belgische AKW Doel und die französischen AKW Fessenheim und Cattenom mit atomaren Brennelementen aus deutscher Produktion betrieben – allesamt Hochrisikoreaktoren, die ähnlich wie auch Tihange in den letzten Jahren durch ihre häufigen Störfälle in die Schlagzeilen geraten sind. Weiterlesen

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Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW stoppen!

Der belgische Reaktor Doel 3 wird nach Medienberichten erst nächste Woche wieder hochgefahren werden. Nachdem am ersten Weihnachtstag ein Leck auftrat wurde kurz darauf auch noch ein defekter Schalter in der Stromversorgung entdeckt.

Landes- und Bundespolitiker ermahnen nun in den Medien ständig die belgische Atomaufsicht und fordern zaghaft die Abschaltung der belgischen Schrottreaktoren. Doch wirklich ernst nehmen kann man diese Forderungen nicht:

Denn aus dem niedersächsischen Lingen wurden und werden weiterhin Brennstäbe an das belgische AKW Doel geliefert! Bundesumweltministerin Hendricks ist oberste Chefin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) – und laut der aktuellen Liste der Transportgenehmigungen des BfS sind seit 2014 insgesamt 10 Brennelementetransporte nach Doel durchgeführt wurden und weitere 5 sind bis 2017 erlaubt! Weiterlesen

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Gundremmingen ist Deutschlands gefährlichstes AKW

Staatliche Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) bestätigt klar, Gundremmingen ist Deutschlands gefährlichstes AKW!

Eine erneute Analyse riskanter Vorfälle in Deutschlands Atomkraftwerken durch die Gesellschaft für Reaktorsicherheit zeigt: Im AKW Gundremmingen passieren die meisten Ereignisse, die Vorboten extremer Unfälle sind.
Dadurch wird eine im Auftrag der Gundremminger Bürgerinitiative vor zwei Jahren erstellte Risikostudie bestätigt. Bürger fragen nach:

Wann endlich wird die bayerische Atomaufsicht wach?
Wann endlich ist die Sicherheit der Bürger wichtiger als die Geschäftsinteressen von RWE und EON?

Die staatliche Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) hat frühere Vorfälle in Deutschlands Kernkraftwerken daraufhin untersucht, ob sie sich zu katastrophalen Atomunfällen hätten ausweiten können. So wie der TÜV analysiert, welche der Mängel an Autos zu schwerwiegenden Unfällen führen können. Und welche Autos wie betroffen sind. Auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl wurde jetzt eine etwas aktualisierte Analyse vorgelegt. Weiterlesen

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Repräsentative Umfrage: Atom-Konzerne sollen zahlen

70% sagen: AKW-Betreiber müssen Folgekosten der Atomkraft tragen

Bis Februar diskutiert eine Kommission im Auftrag des Wirtschaftsministeriums, wer die Folgekosten der Atomkraft zahlen muss.
Gilt weiter das Verursacherprinzip für EON, RWE und Co.?
Oder gehen die Risiken teilweise auf den Staat und damit die Steuerzahler über?

Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid wollen 70% der Bevölkerung, dass die Stromkonzerne die Kosten für den Abriss der Atomkraftwerke und die Lagerung des Atommülls alleine tragen. Selbst von den Anhängern von CDU/CSU befürworten 64% eine alleinige Verantwortung der AKW-Betreiber. Weiterlesen

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