Endlager durch die Hintertür…

Anti-Atom-Initiativen in Westfalen und Münster rufen zum Protest gegen ein neues
Atommüll-Lager bei der Uranfabrik in Gronau auf!

In Gronau sollen ,ohne jede zeitliche Befristung, 60.000 Tonnen abgereichertes Uran eingelagert werden. Die Initiativen vor Ort befürchten, dass hier durch die Hintertür ein Endlager entstehen könnte. Denn was eigentlich Atommüll ist, bezeichnet die URENCO mit Zustimmung der Landes- und Bundesregierung als „Wertstoff-Lager“. Das abgereicherte Uran könnte ja irgendwann in ferner Zukunft mal wieder Verwendung finden. Konkrete Planungen dafür gibt es nicht und werden auch nicht verlangt. Das ist möglich, weil das Atomgesetz es erlaubt, radioaktive Stoffe zur Verwertung zu verwenden und dafür kaum ernsthafte Kontrollen vorsieht…
Daher gibt es für das Atommülllager keinerlei Befristung, was rechtlich zulässig ist. So ist es möglich, den weiter anfallenden Atommüll aus der Uranfabrik Gronau ewig dort als Wertstoff zu lagern.

Infos und Quelle Dirk Seifert

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