Atommüll made in Germany

Die Endlagersuche für hochradioaktiven Atommüll wird in Deutschland gerade „angeblich“ neu gestartet oder es soll einfach über ein fiktives Gremium Gorleben legitimiert werden.

Immer wieder wird der Anti-Atom-Bewegung gedroht: Wenn ihr jetzt nicht mitmacht, dann kommt das Zeugs vielleicht doch noch ins Ausland. Abgesehen davon, dass es eine etwas komische Drohung an die Anti-Atom-Bewegung ist: Wer sind diejenigen, die den Atommüll ins Ausland verschieben wollen?

Ist es etwa die rot-grüne Landesregierung in NRW , die jetzt über 150 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll in die USA verschiffen will, weil sie sonst keine Idee hat, wo der Strahlenabfall sonst
gelagert werden soll?
Oder etwa die URENCO in Gronau, die ihren “Wertstoff” abgereichertes Uran aus der Anreicherung jahrelang nach Russland verschoben hat, wo er bis heute unter abenteuerlichen Bedingungen gelagert wird?
Das ganze mit Erlaubnis von Landes- und Bundesregierung!

Der Atomkonzern EnBW hat untersuchen lassen, was es kostet, Atommüll in Russland zu lagern. Der Deutschlandfunk hat ein Feature dazu gesendet: “Radioaktive Abfälle – Aus den Augen, aus dem Sinn – Deutscher Atommüll in Russland” von Laura Döing und Olga Kapustina.

Als mp3 online anhören.
Das Redemanuskript lesen (PDF).

Quelle: http://umweltfairaendern.de/2014/05/atommuell-made-in-germany-ab-nach-russland-eine-reportage-des-dlfswr/

Dieser Beitrag wurde unter Atomtransporte, Ausland, Bundesumweltministerium, Castortransporte, Deutschland, ENBW, EON, Europa, Gronau, Kommentar, Meldungen, Russland, RWE, Sicherheit, USA, Wahrheit, Widerstand veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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