Info-Termine in OWL zum 2. Fukushima-Jahrestag

Vor zwei Jahren kannte kaum jemand von diesen Ortsnamen: Fukushima

Drei Monate nach dem Super-GAU „Fukushima“ hatten die erneute Atomkatastrophe und der massenhafte Protest in Deutschland dafür gesorgt, dass zahlreiche Atomkraftwerke dauerhaft abgeschaltet wurden. Doch noch immer bedrohen uns AKW innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen.

Aus Anlass des 2. Fukushima-Jahrestages wollen Atokraftgegner mit vielen Aktionen und tausenden Menschen im Abstand von etwa 40-60 km vom Reaktor des AKW Grohnde zeigen, welches Ausmaß eine Katastrophe wie Fukushima in Deutschland haben könnte und die Stilllegung der noch laufenden Atomanlagen fordern. Deshalb ruft ein bundesweites Bündnis für Samstag, den 09. März 2013 zu einer Aktions- und Menschenkette auf, die ein angenommenes Katastrophengebiet sichtbar macht.

Die Organisatoren der Regionalkonferenz „Grohnde abschalten“, Anti-Atom-Gruppen, Vereine, Kirchen, Parteien, Schulen und Bürger wollen zum 2. Fukushima-Jahrestag mit einer Aktions- und Menschenkette in etwa 40-60 km Entfernung vom AKW-Grohnde das mögliche Sperrgebiet sichtbar machen und gemeinsam für die Stilllegung aller Atomanlagen demonstrieren.
„Wir gedenken damit zugleich der Opfer der großen Reaktorkatastrophen von Winscale (1957), Harrisburg (1977), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011).“ so Andreas Rohrmann vom Koordinationskreis der Regionalkonferenz.

Bürger sind herzlich eingeladen

Mit zahlreichen Informationstreffen wird das Konzept und den Stand der Planungen vorgestellt.

Treffen finden in den nächsten Tagen in

  • Detmold – 29.1. 19:30 Uhr , VHS Detmold, Krummestr. 20, Detmold
  • Brakel – 29.01. 19:00 Uhr , „Haus des Gastes“ , Am Markt 5, Brakel
  • Lemgo – 30.01. 18:30 Uhr, Bahnhofstr. 41, Lemgo
  • Blomberg – 30.1. 19:30 Uhr , Gemeindehaus, Im Seeligen Winkel 12, Blomberg
  • Barntrup – 02.04. 20:00 Uhr, Zum Raben, Mittelstr. 11 , Barntrup
  • Bielefeld – 02.04. 19:30 Uhr, Evangelischer Kirchenkreis, Marktgrafenstr. 7 , Bielefeld

Die rund 360 km lange Strecke rund um das Atomkraftwerk Grohnde geht quer durch Lippe – u.a. durch Lage, Detmold bis Bad Driburg. Eine Karte gibt es im Internet unter http://www.grohnde-kampagne.de.

Die Initiative geht in OWL von der „Regionalkonferenz Grohnde abschalten“, Anti-Atom-OWL, dem Klima-Forum Detmold, dem Bündnis „Bielefeld-Steigt-aus“ und weiteren Gruppen aus.

Die Aktion wird bundesweit für die Atomstandorte AKW Grohnde, AKW Gundremmingen und Urananreicherungsanlage Gronau beworben durch z.B. attac, ausgestrahlt, BUND, campact, BBU, Naturfreunde Deutschland, IPPNW oder ROBIN WOOD. So gibt es z.B. Zusagen über Busse aus Berlin und anderen größeren Städten in Norddeutschland.

Atomkraft ist gefährlich

Die Katastrophe von Fukushima zeigt, dass auch in hochentwickelten Industrieländern große Atom-Katastrophen jederzeit möglich sind. Noch in 170km Entfernung könnte eine solche Katastrophe in Deutschland dramatische Eingriffe bis hin zu Umsiedlungen nötig machen, hat das Bundesamt für Strahlenschutz festgestellt. Und der EU-Stresstest hat gezeigt, dass alle Reaktoren Mängel aufweisen. Für das AKW Grohnde hat die Regionalkonferenz „Grohnde abschalten“ nachgewiesen, dass der vor drei Jahrzehnten verbaute Stahl schon damals unzulässig war und dass Katastrophenschutz nicht möglich ist. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, will der Energiekonzern EON die Gefahr noch steigern und völlig unnötig hoch gefährliche Plutonium-MOX-Brennelemente ab 2013 im Reaktor in Grohnde einsetzen.

Weitere Informationen findet sich auf der zentralen Internetseite www.Grohnde-Kampagne.de

Die Regionalkonferenz „Grohnde abschalten“ bietet vielfältige Informationen unter der Internetadresse www.Grohnde-Abschalten.de

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