MOX-Transport – Die mögliche Route

Im September und November hat EON angekündigt die ausstehende MOX-Lieferung aus der Wiederaufbereitungsanlage in England zum AKW Grohnde anliefern zu lassen. Die Genehmigung wurde zum Jahresanfang erteilt und gilt bis zum Jahresende.

Bereits im März/April gab es Proteste wegen einem möglichen MOX Transport. Nun wird es handfest, denn EON hat die Politiker zu dem anstehenden Transport offiziell informiert.

Schaut man sich die möglichen Strecken für die Lieferung an, so scheint die folgende zur Lieferung am wahrscheinlichsten:

  • Nordenham-Hafen – B 212 – B 437 (Stadland)
  • Wesertunnel – Autobahnauffahrt Stotel
  • A 27 weiter über Bremen Richtung Hannover
  • dabei fährt der Transport vorbei an den Ortschaften Schwanewede, Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude, Bremen, Achim, Verden, Walsrode
  • ab Walsroder Dreieck weiter auf der A 7 Richtung Hannover
  • dabei vorbei an den Ortschaften Ahlden/Aller, Schwarmstedt, Wietze, Wedemark
  • dann weiter auf der A 352
  • dabei vorbei an den Ortschaften Isernhagen, Langenhagen, Hannover-Stöcken
  • dann geht es weiter auf der A 2 Richtung Dortmund
  • dabei vorbei an Garbsen, Seelze, Wunstorf, Bad Nenndorf, Barsinghausen, Lauenau
  • Ab Autobahnabfahrt Lauenau geht es auf der B 442 über Bad Münder am Deister, in
    Hachmühlen auf die B 217 weiter Richtung Hameln weiter
  • dabei durch die Orte Hasperde, Rohrsen
  • In Hameln geht es über die Weserbrücke auf die B 83, weiter über Klein Berkel,
    Emmerthal zum AKW Grohnde

Es zeigt sich, dass der Transport mit dem hochangereicherten Plutonium immer wieder durch dicht besiedeltes Gebiet fährt. Es gibt für so einen Transport keinerlei Katastrophenschutz, keine großartige Absicherung und wenn dann mal etwas passiert, haben die Bürger vor Ort wohl Pech gehabt!

Für uns in NRW kann man sicherlich sagen „Glück gehabt“. Aber so denken wir nicht über diese Sache. Wie werden die Aktivisten vor Ort in Niedersachsen unterstützen.

Ein Artikel im Spiegel vom 29. März 2011 mit dem Titel „Fukushima – Plutonium-Spuren enthüllen Ausmaß der Katastrophe“ zeigt mehr als deutlich, wie gefährlich dieser Stoff ist, der hier im Auftrag von EON einfach so auf den öffentlichen Straßen herumgekarrt wird!

Spiegel: Fukushima – Plutonium-Spuren enthüllen Ausmaß der Katastrophe

Auch Greenpeace hat einige gute Infos zum Plutonium zusammengetragen. Hier auf der Seite kann man das nachlesen: „Plutonium – was ist das?“ Dort wird deutlich, dass MOX ein überalterter Weg ist und der Einsatz ist für das AKW Grohnde unsinnig und absolut unnötig!

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