Uranmunition in Libyen

Laut Berichten des Centre for Research on Globalization haben Wissenschaftler in Libyen radioaktive Isotope gefunden, die auf den NATO-Einsatz von Uranmunition zurückzuführen seien.

Uranmunition für einen „Befreiungskrieg“?
Uranmunition sind Atomwaffen!

„Der mögliche Einsatz von Uranmunition widerspricht eklatant den angeblichen Zielen des Schutzes der Zivilbevölkerung. Über die tödliche Wirkung hinaus, führt der Einsatz zu langfristigen schwerwiegenden Gesundheitsschäden. Daher muss Uranmunition geächtet werden,“ erklärt Sabine Farrouh (Vorstand der IPPNW) zu diesen Vorwürfen und fordert die unabhängige Untersuchung.

Hier ein paar YouTube Beiträge, die zeigen, was es für die Menschen dort vor Ort bedeutet, wenn Uranmunition im Einsatz war. Die Menschen leiden nicht nur unter einem Krieg, sondern als Spätfolge unter radioaktiver Verstrahlung:

Einsatz von Uranmunition
http://www.youtube.com/watch?v=L5LO3Bdkspw

Opfer von Uranbomben
http://www.youtube.com/watch?v=mJ4SQYNmwto

Was macht die NATO eigentlich in Afghanistan
http://www.youtube.com/watch?v=zT2bUpWXQvI

Uranmunition ist ein Abfallprodukt, das bei der Herstellung von Kernbrennstoff für Atomkraftwerke und von waffenfähigem Uran für Atombomben entsteht. Es wird von der Rüstungsindustrie zur Herstellung von panzer- und bunkerbrechender Munition verwendet. Beim Einsatz von Uranmunition entstehen Uranpartikel und Uranoxide, die als Schwebeteilchen und Stäube die Umgebungsluft belasten. Dieser toxische Feinstaub wird mit dem Wind weit verbreitet und immer wieder aufgewirbelt. Durch Inhalation, Wasser, Nahrungsaufnahme oder durch die Haut kann das abgereicherte Uran als Areosol oder als Uranoxid in den Körper gelangen.

Wissenschaftliche Forschungen an Säugetieren und Zellkulturen weisen auf verhängnisvolle Folgen der Uranmunition für die menschliche Gesundheit hin, sowohl aufgrund der Strahlung als auch der Chemotoxizität und schließlich auch durch synergetische Effekte. Sie zeigen eindeutig, dass das inkorporierte abgereicherte Uran eine Vielzahl von Gesundheitsschäden verursacht, einschließlich karzinomen. Die schädlichen Gesundheitseffekte wie Krebserkrankungen, chronische Nierenschädigungen und genetische Defekte treten mit einer Latenzzeit von wenigen Jahren (Säuglinge, Kinder) bis einigen Jahrzehnten (Erwachsene) auf.
Betroffen sind Soldaten sowie die jeweilige Wohnbevölkerung des Kriegsgebietes.

Weitere Informationen über die gesundheitliche Gefährdung durch
Uranmunition findet Ihr hier im PDF
.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Ausland, Deutschland, Europa, Informationsveranstaltung, IPPNW, Meldungen, Wahrheit, Widerstand veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s