Lemgo – Anti-Atom-Spaziergang

Keine erneute Verlängerung des Atomausstieg

Nach über drei Monaten ist die Katastrophe in Fukushima (Japan) unvermindert schlimm. Kinder zeigen dort erste Erscheinungen der Strahlenkrankheit (Durchfall, Nasenbluten) in rund 50 km von Fukushima entfernt. In den USA sind zwei Atomkraftwerke von einer Überschwemmung massiv betroffen. Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass der Mensch die Atomkraft nicht beherrschen kann. Eine Verlängerung der Laufzeiten ausgewählter Atomkraftwerke von über 10 Jahren bedeutet weitere 300 Tonnen hochradioaktiven Atommüll allein in Grohnde und bundesweit bis zu 24.000 Tonnen. Das bedeutet weiterhin jeden Tag mit dem Risiko eines schweren Zwischenfalls und austretender Radioaktivität zu leben. Das AKW Grohnde wird eines der letzten sein, das nach den aktuellen Plänen abgeschaltet würde. Es liegt rund 30 km von Lippe bei Hameln.

Bürger, die sich gegen die Nutzung Atomenergie und für einen schnellen Atomausstieg engagieren und protestieren wollen, treffen sich am Samstag den 25. Juni zum 14-tägigen Anti-Atom-Spaziergang um Fünf-vor-Zwölf am Kanzlerbrunnen/Ostertor und spazieren durch die Lemgoer Fußgängerzone.

Die in Lemgo aktive Anti-Atom-Bewegung wird den Spaziergang bis auf weiteres im Rhythmus von 14 Tagen weitergeführt.

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