Skandal! Röttgen hält Studie zurück

Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zu folge, hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine wesentliche Studie zum Atomausstieg im Jahre 2017 zurück. Nach der Studie ist belegt, dass der Ausstieg völlig unproblematisch möglich ist. Daher ist der Titel des FR-Beitrag mit „Atomausstiegsplan im Giftschrank“ sehr gut gewählt 🙂

Die Bundesregierung will uns immer wieder mit der Atomlobby eine andere Geschichte erzählen. Ein Geschichte, dass wir nicht sofort aussteigen können, die Energiepreise explodieren und überhaupt die Welt unter geht ohne Atomstrom!

Im Internet ist von FR zu lesen:

Das Bundesumweltministerium hält nach Informationen der Frankfurter Rundschau eine Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) zurück, nach der der vollständige Atomausstieg bis 2017 fast problemlos möglich wäre. Aus Kreisen des Ministeriums hieß es, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) persönlich habe sich dafür eingesetzt, das Papier nicht an die Öffentlichkeit zu bringen.

In der Regierung wird derzeit darum gerungen, bis wann genau der Atomausstieg angestrebt werden soll. Die meisten schwarz-gelben Politiker sprechen sich wohl für einen Ausstieg nach 2020 aus.

Der Titel des Papiers lautet: „Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland“. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau hatte UBA-Chef Jochen Flasbarth bereits einen Ausstieg bis 2017 für technisch möglich gehalten. Es müssten allerdings womöglich zusätzliche Gaskraftwerke gebaut werden, hatte Flasbarth betont. Das UBA ist dem Bundesumweltministerium zugeordnet.

Weiter heißt es im Artikel:

„Das Umweltministerium unterdrückt seit Wochen die Veröffentlichung einer umfangreichen Studie“, sagte Grünen-Energieexpertin Bärbel Höhn. Weder gäbe es Probleme bei der Sicherung der benötigten Kapazitäten, noch würden die Strompreise im Falle eines schnellen Atomausstiegs nach oben schnellen, sagte Höhn. „Norbert Röttgen muss sich endlich zu einer Freigabe der Studie durchringen. Und zwar bevor in den nächsten Tagen die Entscheidung über die Zukunft der Atomenergie fällt. Die Studie wäre ein wichtiger Debattenbeitrag und darf nicht unter dem Tisch gehalten werden.“ Röttgen verärgert derzeit nicht nur die Opposition, sondern auch wichtige Verbände, auf deren Zusammenarbeit er angewiesen ist.

Es lohnt sich diesen Beitrag zu lesen!!
Vielleicht sollten wir alle einmal eine Anfrage an Hr. Röttgen und an sein Ministerium schicken, wie es zu solchen Verheimlichungen kommen kann. Er möge dazu einmal für Aufklärung sorgen! Denn wenn wir uns erinnern, leben wir in einer demokratischen Republik und sind hoffentlich noch nicht zu einer Bananenrepublik verkommen…

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